Episode Transcript
[00:00:09] Liebe Geschwister, ich begrüße euch.
[00:00:13] Ich lese euch vor aus dem Buch Die ewige Glückseligkeit ab Seite 38 der große amerikanische Philosoph William James, Begründer des Pragmatismus, lobte in seinem Buch die Vielfalt religiöser Erfahrungen sowie in anderen Büchern die Religiosität.
[00:00:32] Der französische Arzt Pasteur, der Entdeckungen auf den Gebieten der Infektionskrankheiten, der Mikroorganismen und der Impfungen machte, verfügte testamentarisch, dass seine Beerdigung mit einer religiösen Zeremonie geschehen soll. Der amerikanische Präsident F. J. Roosevelt und auch Churchill, der Premierminister von Großbritannien, die während des Zweiten Weltkriegs die Welt regierten, waren religiöse Menschen.
[00:00:55] Viele weitere Wissenschaftler und Politiker, deren Namen uns entfallen sind, waren Menschen, die an einen Schöpfer, an den Jüngsten Tag und an Engel glaubten. Wer kann behaupten, dass die Nichtgläubigen intelligenter seien, dass die Nichtgläubigen intelligenter seien als all diese, also all die Atheisten, die Ja, glaube ich nicht Sind sie schlauer als diese Menschen? Hätten diese Menschen Bücher über den Islam gelesen, wären sie gewiss gute Muslime geworden. Doch der Priester haben uns sogar verboten, Bücher über den Islam zu berühren, geschweige denn, sie zu lesen. Dies stellte für sie eine große Schuld dar. Sie verhinderten somit, dass viele Menschen im Diesseits und im Jenseits die ewige Glückseligkeit erlangen.
[00:01:31] Imam Ali Die Muslime glauben an das Jenseits. Die buchlosen Ungläubigen hingegen lehnen es ab. Würde es keine Wiederauferstehung geben, dann würden die Nichtgläubigen nichts gewinnen und die Muslime keinen Schaden davontragen. Doch wenn nicht geschehen wird, was die Ungläubigen sagen, werden sie eine ewige Strafe erleiden. Die islamischen Gelehrten beweisen ihre Worte und antworten auf die Angriffe der Ungläubigen mit Vernunft, Wissen und Wissenschaft.
[00:01:53] Auch wenn die Muslime ihre Worte nicht bewiesen hätten, wie könnte man das Jenseits leugnen, wäre die ewige Strafe auch nur eine geringe Wahrscheinlichkeit. Welche Vernunft würde diese Pein für sich selbst begrüßen?
[00:02:06] Dabei ist die jenseitige Bestrafung nicht bloß Wahrscheinlichkeit, sondern offensichtliche Wahrheit. Daher ist der Unglaube irrational.
[00:02:15] Einige derer, welche die islamische Religion nicht kennen, schweifen ab zu Intrigen und Lügen, nachdem sie erkannt haben, dass sie den starken Glauben der Muslime nicht durch Vernunft und Wissen verderben können und ihre Schande offen zur Schau kommt. Je mehr sie den Islam angreifen, so geben sie sich als Muslime aus und schreiben anerkannte, anerkennende und lobende Schriften über den Islam. Doch in diesen Schriften und ihren Reden behandeln sie fundamentale Elemente des Islams so, als wären sie nicht Teil der Religion und reden diese schlechte Sie versuchen bei den Lesern und Zuhörern eine Abneigung gegenüber diesen Aspekten hervorzurufen und sie von ihnen abzubringen. Die vom erhabenen Allah anbefohlenen Zeiten für die gottesdienstlichen Handlungen, ihren Umfang und die Art und Weise ihrer Verrichtung sehen sie als unangemessen an und sagen, so und so wäre es besser gewesen, weil sie keinen Schimmer haben vom Geist der gottesdienstlichen Handlungen und der in ihnen verborgenen Feinheiten, Nutzen und Vorzüge der Denken sie, dass sie Mittel dafür, primitive und gewöhnliche Nutzen seien und maßen sich an, diese zu korrigieren. Auch wenn Unwissenheit, Lächeln alleine schon für Menschen einen Mangel darstellt, ist es darüber hinaus äußerst lächerlich und mitleiderregend, wenn sie sich in Angelegenheiten einmischen, die sie nicht verstehen.
[00:03:26] Muslime, die solche Unwissenden als intelligent ansehen und ihnen Zuhören und Glauben schenken, sind noch armseliger und törichter als diese selbst. Diese hinterhältigen Ungläubigen, die sich als Muslime ausgeben, werden Fanatiker genannt. Ein Teil der Fanatiker unserer Zeit.
[00:03:43] Ja, der Islam befiehlt eine gute Umgangsmoral und führt die Menschen zur Reife. Doch daneben gibt es im Islam auch soziale Bestimmungen sowie Familien und Bürgerrechte. Diese wurden jedoch entsprechenden Bedingungen der damaligen Zeit festgelegt. Die Nationen der heutigen Welt sind nun größer geworden, die Bedingungen haben sich geändert und die Bedürfnisse haben zugenommen.
[00:04:04] Wir benötigen neue Normen und Gesetze, die dem heutigen technologischen und sozialen Fortschritt entsprechen. Die Bestimmungen des Korans können dieses Bedürfnis nicht decken.
[00:04:15] Solche Worte entstammen den leeren und unpassenden Gedanken derer, die das islamische Recht nicht kennen und über kein islamisches Wissen verfügen. Im Islam ist offenkundig dargelegt, was Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, die Rechte, Verpflichtungen und Vergehen der Menschen, Familien und Nachbarn untereinander, des Volkes gegenüber, der Regierung und der Nationen untereinander sind. Und auf diesen unveränderlichen Begriffen sind grundlegende Bestimmungen erlassen, die Anwendung dieser unveränderlichen Bestimmungen auf Ereignisse und Begebenheiten wurde nicht eingeschränkt, sondern es wurde angeordnet, sie entsprechend Brauch und Gewohnheit einzuhalten. Im Durarul Hukkam heißt es bei der Erläuterung des 36. Und der darauffolgenden Artikel der Majallah Durch den Wandel der Zeit können sich die auf Brauch und Gewohnheit stützenden Bestimmungen ändern. Die Bestimmungen, die auf eindeutige Textbelege, also Koranverse und Hadithe und Hinweise fußen, ändern sich durch den Wandel der Zeit nicht.
[00:05:09] Die universale Bestimmung ändert sich nicht. Doch die Anwendung dieser Bestimmung auf Ereignisse kann sich durch den Wandel der Zeit ändern. Um bei den gottesdienstlichen Handlungen eine Bestimmung, für die es keinen Textbeleg gibt, zu verstehen und kundzutun, können die allgemeinen Umomi Bräuche als Hinweis dienen.
[00:05:31] Damit ein Brauch als allgemeiner Brauch gilt, muss er aus der Zeit der edlen Gefährten stammen und von den Mujtahids praktiziert worden und fortlaufend sein. In den zwischenmenschlichen Handlungen, Muamalat, können die Bräuche einer Region, die nicht im Widerspruch zu den Textbelegen stehen, gültige Hinweise darstellen. Dies können die Rechtsgelehrten Fuqaha verstehen. Allah etablierte die islamische Religion so, dass sie sich mit jeder Neuheit und Entdeckung in einem jeden Land deckt. Der Islam hat nicht nur im sozialen Leben, sondern auch in den gottesdienstlichen Handlungen Toleranz, Nachsichtigkeit und Freiheit für den Menschen gebracht und das Recht auf unabhängige Rechtsfindung, Ijtihad, eingeräumt, wenn sich die Umstände ändern oder Notwendigkeiten bestehen. Die verschiedenen Völker, die sich unter dem ehrwürdigen Omar, den Umayyaden und dem Osmanischen Reich auf verschiedenen Kontinenten verteilten und geeint waren, wurden mit diesen göttlichen Bestimmungen regiert. Ihre Erfolge und ihr Ruhm haben große Spuren in der Geschichte hinterlassen. Auch in der Zukunft wird eine jede Nation, ob groß oder klein, wenn sie sich an die im Islam verkündete gute und beständige Moral hält und diese umsetzt, im Maße der Umsetzung Ruhe, Frieden und Glückseligkeit erlangen. Die Menschen und Nationen, die sich von der sozialen und wirtschaftlichen Moral und den sozialen und wirtschaftlichen Bestimmungen im Islam trennten, konnten sich noch nie von Schwierigkeiten, Qualen und Leid retten. Dass dies bei vorangegangenen Völkern der Fall war, zeigt uns die Geschichte. Gewiss wird sich dies auch in der Zukunft so abspielen. Die Geschichte besteht aus der Wiederholung von Ereignissen. Die Muslime müssen denen müssen der nationalen Einheit und dem Zusammenhalt großen Wert beimessen und sich für das Auferstehen ihres Landes materiell und spirituell bemühen, sich das religiöse Wissen gründlich aneignen, die Verbote meiden und ihren Verpflichtungen und Schulden gegenüber Allah, ihrem Land und den Menschen nachkommen. Sie müssen sich den schönen islamischen Charakter aneignen, dürfen niemandem schaden. Sie dürfen keine Anarchie und Zwietracht verursachen und müssen ihre Steuern bezahlen. Unsere Religion befiehlt uns dies. Die erste Aufgabe eines Muslims besteht darin, seiner Triebseele und dem Teufel nicht Folge zu leisten und sich nicht von schlechten Freunden, zügellosen Übeltätern und Anarchisten täuschen zu lassen und somit nicht gegen das Gesetz zu verstoßen und keine Sünden gegen Allah zu begehen. Allah hat den Menschen drei Pflichten auferlegt. Die erste ist die individuelle Pflicht. Jeder Muslim muss sich selbst gut erziehen, gesund, anständig und guten Charakters sein, seinen Individual Ibadat nachgehen, sich Wissen und guten Charakter aneignen und arbeiten, um halal zu verdienen.
[00:08:03] Seine zweite Pflicht ist die Pflicht innerhalb der Familie. Er muss die Rechte seiner Ehefrau, seiner Eltern, seiner Kinder und seiner Geschwister achten. Die dritte Pflicht sind die Verpflichtungen innerhalb der Gesellschaft. Seine Verpflichtungen gegenüber seinen Nachbarn, Lehrern, Schülern, Verwandten, Untergeordneten, den Regierenden, seinem Staat, allen Mitbürgern und denen, die einer anderen Religion und einer anderen Nationalität angehören. Er muss jedem Gutes tun, darf niemandem mit seiner Hand und Worten schaden oder verletzen und keinen Verrat begehen. Er muss jedermann nützlich sein und darf sich nicht gegen Staat, Regierung und Gesetz auflehnen und muss sich die Rechte seiner Mitmenschen wahren und seine Steuern umgehend entrichten. Allah, der Erhabene, hat nicht geboten, sich in die Regierungs und Staatsangelegenheiten einzumischen, sondern er hat befohlen, der Regierung zu helfen und keine Zwietracht zu sehen.
[00:08:50] Ich denke, das an sich ist schon sehr nützlich. Ich beende hiermit somit den Podcast, also diese Folge. Hinterlass gerne eine Bewertung, einen Kommentar sehe ich immer gern. Bis zum nächsten Mal. Salamu alaikum.