Episode Transcript
[00:00:00] Salam alaikum liebe Perlen Community, willkommen zu einem weiteren Podcast von Perlen des Lichts. Heute geht es um etwas Wichtiges und zwar um den Glauben.
[00:00:09] Um den Glauben an Allah.
[00:00:11] Wie müssen wir an Allah, den Erhabenen, glauben? Denn Imam Rabbani und so wie alle anderen Gelehrten der Ilusuna wa Jama berichten, dass solange der Glaube nicht dem angepasst wird, was die Gelehrten der Jama berichten, es keine Errettung am jüngsten Tag geben kann.
[00:00:32] Ja, ne, man kann nicht in das Paradies eintreten, ohne entweder vorher aufgrund falscher Glaubenssätze in der Hölle gewesen zu sein, oder man kommt auch gar nicht mehr aus ihr heraus. Alle Propheten.
[00:00:53] Wurden entsandt für diesen korrekten Glauben.
[00:00:57] All die Lebensgeschichten der Propheten, alles was sie durchgemacht haben, alles was unser Prophet durchgemacht hat, alles was die Gefährten durchgemacht haben, all die Schlachten, die sie geführt haben, all die Reisen, die sie auf sich genommen haben, war alles für diesen einen Glauben.
[00:01:17] Und Stück für Stück werden wir inshallah über die sechs Pfeiler des Glaubens. Reden. Heute geht es um den ersten und wichtigsten der Glaube an Allah, den Erhabenen.
[00:01:28] Dieser muss genau so sein, wie Allah es wünscht. Und wie Allah es wünscht, berichtet uns unser geliebter Prophet.
[00:01:37] Wir können uns nicht selbst einen Glauben ausdenken, einen Allah ausdenken und das ist Allah. Das ist ungültig. Allah berichtet selbst, wer er ist, wie er heißt und was seine Eigenschaften sind.
[00:01:53] Und unterwegs gab es natürlich viele Abspaltungen, über die ich hier nicht reden möchte, aber über die wir gerne noch reden werden, inshallah.
[00:02:04] In erster Linie kann man Allah nicht lieben ohne diesen korrekten Glauben.
[00:02:11] Man kann Allahs Liebe nicht erreichen ohne diesen korrekten Glauben. Der einzige Weg, um die Erkenntnisse, um die Liebe, um das Licht Allahs zu empfangen, ist, dass dein Receiver, dass dein Empfänger, also dein Herz, korrekt und richtig funktioniert.
[00:02:31] Und das geht eben nur mit diesem Glauben. Jane, es ist wichtig.
[00:02:37] Gut. Und wir lernen das jetzt gemeinsam aus dem Buch namens Name.
[00:02:48] Das ist der ursprüngliche Titel von Mawilana Khalid Badadi Rahimahullah, ursprünglich aus Schahrazur in der Nähe von Suleiman, eine sehr akademische Stadt und gehört zu den größten Gelehrten des Islam. Und er hat dieses Buch geschrieben, worin er kurz gefasst den Glauben erklärt.
[00:03:08] Und das ist auf Deutsch übersetzt worden. Es heißt Glaube und Islam. Wir verschenken es kostenlos, wenn du eins haben möchtest, schreib uns gerne an perlenbüchermail com Bücher mit UE, alles zusammengeschrieben, deinen Namen und deine Adresse und du bekommst inshallah ein Buch zugeschickt. Es kann sein, dass es manchmal länger dauert, weil es ist eine Hilfsorganisation. Der Hakikat e. V. Übernimmt die ganze Organisation und das ist größtenteils Freiwilligenarbeit. Also jetzt lesen wir gemeinsam Stück für Stück Babylana Khalid mit der Hilfe. Allahs, des Erhabenen, der alle Welten in jedem Augenblick in der Existenz hält, der in jedem Augenblick gegenwärtig und sehend ist, der alles Gute und alle Gaben gewährt. Beginnen wir nun die gesegnete Aussage unseres Propheten zu erläutern. Der heldenhafte Imam der Muslime, einer der Hochrangigen unter den Elendgefährten und der für seine Wahrhaftigkeit berühmt ist, unser geliebter Ahne Omar ibn Khattab es war. Ein solcher Tag, an dem wir in der Gegenwart des Gesandten Allah weilten und ihm zu Diensten standen. Das sagte Seydan Omar.
[00:04:24] Jetzt pass mal auf, was Melanie hier hinzufügt.
[00:04:30] Ein so schönes Detail auf so ein schönes Detail richtet jetzt unsere Aufmerksamkeit.
[00:04:39] Jener Tag, jene Stunde war so herrlich, so kostbar, ein Tag wie kein anderer. Denn an diesem Tag war es ihm vergönnt, in der Gegenwart des Gesandten Allahs, dass zuweilen und sein gesegnetes Antlitz das Nahrung für die Seelen und eine Freude im Leben war zu sehen. Um den Wert jenes Tages zu verdeutlichen, sagte er also Seyyid, es war ein solcher Tag.
[00:05:05] Hätte es denn einen herrlicheren und kostbareren Tag geben können, als den Tag, an dem es vergönnt war, Jibril in Gestalt eines Menschen zu sehen, seine Stimme zu vernehmen, aus dem gesegneten Munde des Gesandten Allahu alaihi wasallam auf schönste und klarste Weise das Wissen zu vernehmen, dessen die Menschen bedürfen.
[00:05:25] Ja, schau, das hat jetzt mehr erklärt.
[00:05:30] Was hat er erklärt? Die Aussage von Seydn Omar, wenn er sagt, es war ein solcher Tag, an dem wir in der Gegenwart des Gesandten Allahs weilten und ihm zu Diensten standen.
[00:05:43] Ein so herrlicher Tag, an dem wir sein Antlitz sahen, das Nahrung für die Seele ist.
[00:05:48] Jetzt stell dir diesen blauen Himmel vor. Jetzt stell dir diese Palmen vor. Jetzt stell dir diese schlichten Häuser aus Ton vor.
[00:05:57] Stell dir ihre Gewänder vor ihren Turban und Dann kommt plötzlich ein Mann.
[00:06:06] Seydn Omar erzählt Zu dieser Zeit kam eine Person herbei und es war, als würde der Mond aufgehen.
[00:06:13] Seine Kleider waren von hellstem Weiß, seine Haare tief dunkelschwarz. Es waren keine Anzeichen einer Reise an ihm zu erkennen, wie Staub auf seinen Kleidern oder Schweiß auf seiner Haut. Keiner der Gefährten des Gesandten Allah kannte ihn.
[00:06:29] Das heißt, es handelte sich nicht um jemanden, den wir zuvor je gesehen hatten oder kannten. Er setzte sich zum Gesandten Allah, weil das kann nicht sein. Es kann nicht sein, dass jemand aus der Ferne kommt und ihn niemand Entweder man kennt ihn und er ist aus der Gegend, oder er kommt aus der Ferne und er hat Spuren einer Reise auf sich. Seydn Omar erzählt Er setzte sich zum Gesandten Allahs und rückte seine Knie an dessen gesegnete Knie. Dieser Besucher war der Engel Jibril, der die Gestalt eines Menschen angenommen hatte. Auch wenn diese Art Jibril zu sitzen gegen die Höflichkeit zu verstoßen scheint, wird mit dieser Handlung etwas Wichtiges vermittelt, nämlich dass es nicht angebracht ist, schüchtern zu sein, wenn es darum geht, sich Wissen über den Islam anzueignen, und dass es für einen Lehrer nicht angemessen ist, stolz und überheblich zu sein. Mit seinem Verhalten lässt Jibril die Gefährten verstehen, dass man die Lehrer ohne Verlegenheit über das, was sie über den Islam erfahren möchten, fragen soll. Denn es ist nicht angebracht, dass man sich beim Erlernen des Islam, bei der Erfüllung der Rechte Allahs, des Erhabenen und beim Lehren und Lernen geniert. Jene Person legte ihre Hände auf die Knie des Gesandten Allahu alaihi wasallam. Dann sprach O Gesandter Allahs, berichte mir vom Islam. Islam bedeutet wörtlich sich mit geneigtem Haupt ergeben. Der Gesandte Allah erklärte auf folgende Weise, dass Islam den Titel für Die fünf Säulen des Islams. Bildet.
[00:08:02] Und hier kommen jetzt nun die fünf Säulen des Islam.
[00:08:04] Diese Säule überspringe ich hier an dieser Stelle. Ihr könnt hier ab Seite 21 weiterlesen. Ich springe jetzt zu den Pfeilern des Glaubens. Dann fragte diese Person O Gesandter Allahs, sage mir, was der Glaube Iman ist. Nachdem Jibril erfragt hatte, was mit Islam gemeint ist, und die Frage beantwortet wurde, fragte er nun den Gesandten Allah nach dem glauben und seiner Bedeutung. Der Wortbedeutung nach heißt Iman jemanden als völlig aufrichtig in seinen Worten erkennen, jemandem glauben. Im islamischen Kontext bedeutet Iman als wahr zu bestätigen, dass der edle Gesandte, sallallahu alaihi wasallam, der Prophet Allahs, des Erhabenen ist, dass der edle Gesandte, sallallahu alaihi wasallam, der Prophet Allahs, des Erhabenen ist, von Allah als verkündender Prophet auserwählt wurde und dies daran glaubenden Worten auszudrücken, an das, was davon Allah zusammengefasst verkündete, zusammengefasst zu glauben und an das, was er von Allah, dem Erhabenen ausführlich verkündete, ausführlich zu glauben und wann immer er kann, das Glaubensbekenntnis zu sprechen. Ein starker Glaube ist derart, dass man von ganzem Herzen Allah und sein Attribute als erhaben akzeptiert und daran glaubt, nach seinem Wohlgefallen und seiner Gegenwart strebt und sich vor seinem Zorn und seiner Strafe hütet. So wie man mit Gewissheit weiß, dass Feuer verbrennt und das Gift der Schlange tötet und man vor ihnen flüchtet, auf das der Glaube im Herzen unauslöschlich gefestigt wird, wie einen Marmor eingraviertes Wort.
[00:09:36] Mit einer solchen Gewissheit muss man glauben, wie wir davon überzeugt sind, dass Feuer verbrennt und das Gift der Schlange tötet.
[00:09:47] Mit einer solchen Gewissheit müssen wir daran glauben, dass Rasulullah, der von Allah entsandte Prophet für alle Menschen ist, unauslöschlich gefestigt wie ein in Marmor eingraviertes Wort.
[00:10:02] Der Glaube und der Islam, die von Muhammad verkündet wurden, sind dasselbe. Beide beinhalten, dass man an die Bedeutung des Glaubensbekenntnisses glaubt. Auch wenn es einige allgemeine und spezifische Unterschiede zwischen ihnen gibt und ihre wörtlichen Bedeutungen verschieden sind, weisen sie innerhalb des islamischen Kontextes keinen Unterschied auf.
[00:10:21] Ist der Glaube eine einzige Sache oder ist er eine Zusammensetzung verschiedener Sachen, wenn er zusammengesetzt ist, aus wie vielen Teilen besteht er? Sind Taten Teil des Glaubens oder nicht? Ist es gestattet, inshallah zu sagen, wenn man sagt, man habe den, man habe Glaube, man habe Iman, nimmt der Glaube ab bzw. Zu. Ist der Glaube erschaffen, liegt es in der Hand des Menschen glauben zu haben oder nicht? Oder haben die Gläubigen aus Zwang heraus den Glauben angenommen?
[00:10:47] Wenn es im Glauben einen Zwang gibt, warum wird dann allen Menschen befohlen, den Glauben anzunehmen? All diese Fragen einzeln zu erläutern, würde sehr lange dauern. Daher werde ich an dieser Stelle die jeweiligen Antworten auf diese Fragen nicht im Einzelnen geben. Doch sollte man so viel wissen, dass es gemäß den Schulen der Ash' Ariya und der Mu' Tazila nicht möglich ist, dass Allah, der Erhabene, etwas Unmögliches anordnet. Gemäß der Mutazilah ist es auch nicht möglich, dass er etwas anordnet, was prinzipiell zwar möglich ist, aber die Kraft des Menschen übersteigt.
[00:11:15] Gemäß der Ash' Ariyya ist dies jedoch. Möglich. Aber Allah, der Erhabene, hat solche Sachen nicht angeordnet.
[00:11:22] Dass der Mensch durch die Luft fliege, wäre zum Beispiel eine solche Anordnung. In Sachen Glauben und Taten hat Allah, der Erhabene den Menschen nichts angeordnet, wozu sie die Kraft nicht haben. Aus diesem Grunde besteht das Muslimsein von Personen fort, die, während sie Muslime sind, unzurechnungsfähig werden, unachtsam sind, schlafen oder sterben, obwohl sie in diesen Zuständen nicht bestätigend sind. In diesem ehrwürdigen Hadith ist nicht die Wortbedeutung vom Iman gemeint, denn die Wortbedeutung von Iman lautet bestätigen und glauben. Und dies ist sogar den Ungebildeten unter den Arabern bekannt. Wie dann sollte es den edlen Gefährten nicht bekannt gewesen sein. Jibril wollte den edlen Gefährten die Bedeutung vom Iman vermitteln. Daher bat er den Gesandten Allahu alaihi wasallam, er möge erklären, was im Islam unter Iman, was man im Islam unter Iman verstehe.
[00:12:10] Iman bedeutet, dass man entweder durch Enthüllung oder mittels des Gewissens oder durch einen Beweis, den der Intellekt akzeptiert, oder dadurch, dass man einem auserwählten und akzeptierten Wort Vertrauen folgt, von ganzem Herzen an festgelegte sechs Sachen glaubt und diese mit Worten bekundet.
[00:12:27] Dass Iman der Glaube an bestimmte sechs Sachen ist, erklärte der Gesandte Allah wie Die erste dieser sechs Sachen ist, dass man daran glaubt, dass Allah, der Erhabene die notwendige Existenz und der einzig wahre Anzubetende und Erschaffer aller Geschöpfe ist. Das ist der feste Glaube daran, dass es allein Allah der Erhabene ist alles, was in der diesseitigen Welt, alles, was in der diesseitigen und jenseitigen Welt vorhanden ist, aus dem Nichts erschafft, ohne selbst Materie oder zeitlich begrenzt zu sein oder einen gleichen zu haben.
[00:12:59] Er allein ist es, der alle Materie, Atome, Moleküle, Elemente, Verbindungen, alle organischen Stoffe, Zellen, das Leben, den Tod, alle Ereignisse, alle Reaktionen, jeglicher Art der Kraft, aller Energiezustände, alle Bewegung, alle Naturgesetze, die Seelen, die Engel, alles Belebte und Unbelebte aus dem Nichts geschaffen hat, und der sie in jedem Moment in der Existenz und der sie in jedem Moment in der Existenz hält, so wie er alles, was es in den Welten gibt, während sie zuvor nicht existent waren, in einem einzigen Moment der schafft, so lässt er sie auch stets voneinander hervorgehen, und er wird sie alle, wenn der jüngste Tag anbricht, in einem einzigen Moment auch wieder vernichten.
[00:13:40] Er ist der Schöpfer, Hervorbringer und Eigner aller Geschöpfe und der Herrscher über sie. Es ist notwendig daran zu glauben, dass es keinen Herrscher, keinen Vorgesetzten und keine Autorität über ihm gibt.
[00:13:52] Alle Attribute der Überlegenheit und der Vollkommenheit sind ihm eigen. Er hat keinen Mangel und keinen Makel und keinerlei unvollkommene Attribute. Er ist frei zu tun, was er will. Das, was er tut, tut er nicht, um sich oder anderen damit nützlich zu sein und auch nicht wegen irgendeiner Art der Erwartung oder Gegenleistung. Bei alledem sind all seine Werke voller Weisheit, Nutzen, Segen und Gnade. Er steht nicht im Zwang, seinen Dienern Gutes, Unnützliches zukommen zu lassen, einige von ihnen zu belohnen und andere zu bestrafen. Würde er alle Ungehorsamen, alle Sünder in das Paradies einziehen lassen, wäre dies hinsichtlich seiner Güte und Gnade angemessen. Ebenso würde es sich seiner Gerechtigkeit schicken, wenn er alle Gehorsamen, alle, die ihn anbieten, die in die Hölle entsenden würde. Doch er hat bestimmt und verkündet, dass er die Muslime, die Anbetenden, in das Paradies einziehen lassen wird, um ihnen dort unendliche, unzählige Gaben und Segen zu geben, und ebenso bestimmt und verkündet, dass er die Ungläubigen für für ein ewiges Leid in die Hölle schicken wird. Er bricht sein Wort nicht. Wenn alle Lebewesen Glauben hätten und ihm gehorsam wären, würde ihm dies keinerlei Nutzen bringen, wäre die ganze Welt ungläubig, zügellos, maßlos und ungehorsam würde ihm dies keinerlei Schaden zufügen. Wenn der Mensch etwas zu tun wünscht und auch er dies wünscht, so erschafft er diese Sache. Er ist es, der alle Regungen der Menschen und ebenso alles andere erschafft.
[00:15:12] Wenn er nicht will und nicht erschafft, kann es keinerlei Regung oder Bewegung geben. Wenn er nicht will, kann niemand ungläubig und ungehorsam sein. Er bestimmt zwar auch den Unglauben und die Sünden, doch er findet an diesen kein Wohlgefallen. Niemand kann sich in sein Handeln einmischen. Danach zu fragen, warum er etwas getan habe oder warum er es nicht auf andere Art getan habe oder warum er es nicht auf andere Art getan hat, hat niemand weder die Macht noch das Recht.
[00:15:39] Wenn er will, verzeiht er jenen, die irgendeine große Sünde begangen haben und ohnedies bereut zu haben, starben, ausgenommen den Unglauben. Wenn er will, wird er auch für kleine Sünden strafen. Er hat verkündet, dass er den Ungläubigen und den Abtrünnigen nicht verzeihen und sie ewigen Qualen aussetzen wird.
[00:15:58] Solche Muslime, die zwar zu den Ahlul Qibla Leute, die die Kaaba als Gebetsrichtung akzeptieren, gehören und ihre Ibadat verrichten, deren Glaube aber nicht dem Glauben der Ahlul Sunnah entspricht und die ohne Reue zu empfinden sterben, wird er in der Hölle zwar strafen, doch solch irregegangene Muslime werden nicht ewig in der Hölle bleiben.
[00:16:20] Es ist möglich, Allah den Erhabenen in der Welt mit den leiblichen Augen zu sehen, doch dies wurde nie jemandem vergönnt. Er wird sich am Tag des Jüngsten Gerichts am Ort der Versammlung Mach gegenüber den Ungläubigen und den sündigen Gläubigen mit seiner unterwerfenden Macht und seiner Majestät zeigen und den rechtschaffenen Gläubigen gegenüber mit seiner Gnade und seiner Zufriedenheit. Die Gläubigen werden ihn im Paradies in seiner Eigenschaft der Gnade sehen. Auch Engel und Frauen werden ihn sehen. Die Ungläubigen hingegen werden von diesem Segen ausgenommen sein. Man muss daran glauben, dass Allah, der Erhabene gesehen wird, soll aber nicht bedenken, wie genau dieses Sehen erfolgen wird. Denn die Taten Allahs des Erhabenen können nicht mit dem Verstand erfasst werden. Sie sind nicht wie die Angelegenheiten dieser Welt. Sie liegen jenseits der physikalischen und chemischen Gesetze. Allah hat keine Richtung und kein Gegenüber Sein. Allah ist keine Materie, kein Körper. Er ist kein Element, kein Gemisch und keine Verbindung. Er ist nichts Zählbares und unterliegt keinem Maß. Er entzieht sich jeder Berechnung. Er unterliegt keinem Wandel. Er ist nicht durch Ort und Zeit begrenzt. Er hat kein Vorher und Nachher, kein Vorne und kein Hinten, kein Unten und kein Oben, kein Rechts und kein Links. Deshalb können das Denken, das Wissen und der Verstand des Menschen nichts von ihm begreifen und somit auch nicht die Weise, wie er gesehen wird. Ausdrücke wie Hand, Fuß, Richtung, Ort und ähnliches, die für Allah, der Inhaber, nicht angebracht sind, die aber in Versen des edlen Korans und in ehrwürdigen Hadithen vorkommen, haben nicht die Bedeutungen, die wir für gewöhnlich darunter verstehen und nicht die Bedeutungen, die heute damit gemeint sind.
[00:17:59] Koranverse und Hadithe dieser Art werden Mutter Shabihad, mehrdeutige Verse und Hadithe bzw. Gleichnisse genannt. Man muss an diese glauben, ohne versuchen zu wollen, zu verstehen, was oder wie diese sind, oder aber diese werden kurz oder ausführlich interpretiert.
[00:18:14] Das heißt, sie werden auf eine Weise ausgelegt, wie es Allah dem Habenden gebührt. So bedeutet das Wort Hand zum Beispiel Kraft und Macht.
[00:18:23] Muhammad sah Allah den Haben bei seiner Himmelfahrt.
[00:18:27] Dieses Sehen war nicht wie das Sehen des leiblichen Auges in dieser Welt. Wenn jemand behauptet, Allah den Haben in der diesseitigen Welt gesehen zu haben, ist er ein Ketzer.
[00:18:37] Das Sehen der Euliya, der Gottesfreunde, ist nicht wie das Sehen in der diesseitigen Welt oder im Jenseits. Das heißt, es ist keine R.
[00:18:45] Was ihnen widerfährt, ist Schuhhut. Das heißt, sie sehen mit dem Auge des Herzens und betrachten ein Gleichnis.
[00:18:51] Also sie sehen Allah nicht. Auch wenn es unter den ehrenwerten Gottesfreunden solche gibt, die sagten, dass sie Allah gesehen haben, sind das Worte, die sie im Zustand der Ekstase, also während sie nicht bei Sinnen sind, äußerten, sodass sie Schuhhut mit Ruya, mit Ruu verwechselten. Oder es sind Worte, die nur durch Auslegung verstanden werden können.
[00:19:11] Dass es möglich, also jayz ist, Allah, den Habenden in der diesseitigen Welt mit dem leiblichen Auge zu sehen, wurde zuvor erwähnt. Warum soll jemand, der behauptet, etwas Mögliches sei auch tatsächlich geschehen, ein Ketzer sein? Wenn jemand, der behauptet, dies sei geschehen, ungläubig wird? Wie kann dann die Sache überhaupt als möglich bezeichnet werden?
[00:19:30] Also Es heißt ja, Allah zu sehen ist möglich, aber wer das tut, ist ein Ketzer. Also wer behauptet, es getan zu haben, ist ein Ketzer.
[00:19:38] Der Wortbedeutung nach heißt Jayis, dass eine Sache sowohl sein kann als auch nicht sein kann. Dass das Sehen ja bedeutet gemäß der Schule von Ashari, dass Allah, der Erhabene, dazu in der Lage ist, in dieser Welt ein völlig anderes Sehvermögen zu verleihen, das unabhängig von dem Sehen ist, welches mit physikalischen Gesetzen geschieht, und unabhängig davon, dass sich etwas in der Nähe oder gegenüber befindet. So ist er zum Beispiel in der Lage, einem Blinden in China eine Mücke in Andalusien zu zeigen oder einem Menschen auf der Erde mit bloßem Auge zu zeigen, was auf dem Mond oder auf einem Stern geschieht. Solche Macht ist allein Allah, dem Erhabenen vorbehalten.
[00:20:13] Zweitens steht die Behauptung, Allah in der diesseitigen Welt gesehen zu haben, nicht im Einklang mit dem edlen Koran und der Übereinstimmung der Gelernten. Daher ist jemand, der so etwas behauptet, entweder ein Mulhid Abtrünniger, der sich selbst als Muslim betrachtet, oder ein Zindiq Ketzer.
[00:20:29] Also die zweite Antwort ist es nicht im Einklang mit der Überlieferung und dem Konsens der Gelehrten.
[00:20:36] Als dritte Antwort sagen wir, dass die Möglichkeit der Riya in der diesseitigen Welt nicht bedeutet, dass es möglich wäre, ihn im Diesseits entsprechend den physikalischen Gesetzen zu sehen. Wer behauptet, den Allah den Haben nun gesehen zu haben, behauptet jedoch, ihn genauso gesehen zu haben, wie er auch andere Dinge sieht. Und das ist eine Art Sehen, die nicht möglich ist. Jane Wenn gesagt wird, dass es möglich ist, Allah den Habanan im Diesseits zu sehen, dann ist damit nicht das Sehen gemeint wie wir sehen. Aber wer behauptet, ihn zu sehen, meint jedoch, ihn genauso gesehen zu haben, wie er auch andere Dinge sieht. Und das ist eine Art Sehen, die nicht möglich ist. Wer solche Sachen, die zum Unglauben führen, sagt, wird Mulhid oder Zindiq genannt, sagt nach diesen habt Acht. Damit weist er darauf hin, dass die zweite Antwort zuverlässiger ist. Ja, ne, es ist schlichtweg nicht im Einklang mit der Überlieferung. Der Mulhid und der Ketzer sagen beide, dass sie Muslime sind.
[00:21:33] Der Mulhid ist in seinem Wort aufrichtig. Er glaubt tatsächlich, dass er ein Muslim ist und dass er sich auf dem rechten Weg befindet, so zum Beispiel der Ahmadiyya Qadianis. Sie glauben wirklich muslimisch zu sein, dabei sind sie es nicht. Sie sind abtrünnig geworden, weil ihre Glaubenssätze jedes Maß überschritten haben. Der Ketzer hingegen ist ein Islamfeind. Er gibt sich als Muslim aus, um den Islam von innen zu zerstören und die Muslime zu täuschen. Es ist undenkbar, dass Allah der Erhabene dem Wechsel von Tag und Nacht, dem Fluss der Zeit, unterworfen wäre. Da Allah der Erhabene keinerlei Veränderungen und Wandlungen unterliegt, kann auch nicht gesagt werden, dass er in der Vergangenheit so und so war und in der Zukunft so und so sein wird. Allah, der Erhabene, dringt in nichts ein und vereinigt sich auch mit nichts. Die Nusairiya genannte Untergruppe der Schi sind Ungläubige, weil sie behaupten, dass der ewige Ali eine Inkarnation Allahs, des Erhabenen sei. Allah, der Erhabene, hat kein Gegenteil, kein Ähnliches, keinen Partner, keinen Beistand und keinen Beschützer. Er hat keine Mutter, keinen Vater, keinen Sohn, keine Tochter und keine Frau. Er ist in jedem Moment bei allem gegenwärtig, umgibt alles und ist beobachtend. Er ist jedem Menschen näher als seine Halsschlagader. Doch seine Gegenwärtigkeit, sein Umgeben, sein Zusammensein und seine Nähe sind nicht so, wie wir diese Sachen gewöhnlich verstehen.
[00:22:54] Sein Nahsein kann nicht durch das Wissen der Gelehrten, die Intelligenz der Naturwissenschaftler oder die Enthüllung und die Sichtung Shuhut der Iwliya verstanden und erklärt werden.
[00:23:04] Der menschliche Verstand ist nicht in der Lage, die Wirklichkeit dieser Sachen zu verstehen.
[00:23:09] Allah hat. Erhabene ist eins in seinem Wesen. Und seinen Attributen, und es gibt keinerlei Veränderung oder Verwandlung in seinem Wesen oder seinen Attributen. Es heißt in diesem Zusammenhang.
[00:23:24] Denkt nach über die Zeichen Allahs, jedoch nicht über sein Wesen. Die Namen Allahs des Erhabenen sind festgelegt. Das bedeutet, dass es gestattet ist, jene Namen zu nennen, jene Namen zu nennen, die im Islam überliefert sind. Und es ist nicht gestattet, ihm andere Namen zu geben.
[00:23:40] So wird allah der Erhabene, zum Beispiel Alim der Wissende. Genannt. Doch es ist nicht gestattet, ihn Faqih zu nennen, was dasselbe bedeutet wie Alim. Denn im Islam wurde Allah der Erhabene nicht Faqih genannt. So ist es auch nicht gestattet, den Namen Allah mit dem Wort Gott zu ersetzen, denn das Wort Gott bedeutet der Angebetete So wird zum Beispiel Der Gott der Hindus ist die Kuh.
[00:24:05] Man darf Allah ist einer. Es gibt keinen Gott, außer ihm. Worte in anderen Sprachen wie zum Beispiel Dieu, God oder Tanr dürfen als Übersetzung für das Wort ilah und mit der Bedeutung Angebeteter und Gott genutzt werden, aber nicht als Ersatz für den Namen Allahs. Allah, der Erhabene, hat unendlich viele Namen. Es gibt die berühmte Aussage Er hat tausendundein Namen. Damit ist gemeint, dass tausendundein Name Allahs, des Erhabenen den Menschen bekannt gemacht wurde. Im Islam sind 99 dieser Namen überliefert. Diese werden al asma ul husna, die schönsten Namen, genannt. Die Wesensattribute as safatu Allahs des Erhabenen sind 6 an der Zahl. Diese wurden weiter oben erwähnt. Seine feststehenden Attribute as-Safatuz Subotiyah sind gemäß der Schule der Maturdiyya 8, laut der Schule der Ischariyya hingegen 7. Diese Attribute sind. Genauso wie sein Wesen anfangs und endlos. Sie sind vollkommen und ohne Makel und sie gleichen nicht den Eigenschaften der Geschöpfe. Sie können nicht mit dem Verstand begriffen werden und auch nicht dadurch, indem man sie durch eine Vorstellung von dem, was man aus dieser Welt gewohnt ist, vergleicht. Allah hat dem Menschen ein ähnliches dieser Attribute gegeben. Durch die Betrachtung dieser Eigenschaften ist es möglich, die Attribute Allahs Erhabenen etwas zu verstehen. Da der Mensch aber nicht dazu fähig ist, Allah den Erhabenen zu verstehen, ist es auch nicht gestattet, über das Wesen Allahs des Erhabenen nachzudenken und den Versuch eines Verstehens zu unternehmen. Seine acht feststehenden Attribute sind weder dasselbe wie sein Wesen, noch sind sie etwas anderes als sein Wesen. Das heißt, dass seine Attribute nicht er selbst sind, Sie sind aber auch nichts anderes als er.
[00:25:43] Diese acht Attribute Hayat, also haya Leben, Wissen, sama hören, basar sehen, Quudra macht kalam reden, Irada Wille und Taqwin erschaffen. Also Hayat, Haya, Ilim sam, Basar, Quudra, Kalam, Irada Taqwin.
[00:26:08] Und seine sechs Wesenseigenschaften sind folgende.
[00:26:22] Er existiert.
[00:26:24] Qidam bedeutet Anfangslosigkeit. Die Existenz Allahs Erhabenen hat keinen Anfang.
[00:26:29] Ständigkeit. Die Existenz Allahs Erhabenen hat kein Ende. Er hört niemals auf zu existieren. So wie es unmöglich ist, dass er einen Partner hätte, so ist auch das Nicht Existieren für sein Wesen und seine Eigenschaften unmöglich.
[00:26:43] Einzigkeit. Allah hat keinen Teilhaber und gleichen an seinem Wesen, seinen Eigenschaften und seinem Tun.
[00:26:52] Völlige Andersheit als alles zeitlich Existierende. Allah ähnelt weder in seinem Wesen noch in seinen Eigenschaften den Wesen oder den Eigenschaften von Geschöpfen. Qiyam binfsihi Selbstständigkeit. Allah existiert durch sein Wesen selbstständig. Allah Er ist nicht auf Raum und Ort angewiesen.
[00:27:11] Er existierte, als es keine Materie und keinen Ort gab. Er ist über jede Art der Bedürftigkeit erhaben. Sein Wesen verbleibt so, wie er es vor der Hervorbringung der Schöpfung war, ewig und unverändert. Gemäß der Schule der Ishariya sind Teqwin und Quudra dasselbe.
[00:27:28] Mashia ist ein Synonym für Irada.
[00:27:31] Die Eigenschaften seiner seine feststehenden Attribute Asafatu Das muss alles auswendig gelernt werden.
[00:27:41] Also diese Dinge muss man auswendig lernen und man muss ihre Bedeutung kennen.
[00:27:54] Jedes dieser acht Attribute Allahs haben ist baseed, das heißt in einem sich nicht ändernden Zustand.
[00:28:00] Bei keinem dieser Attribute findet irgendeine Veränderung statt. Doch ihre Bezüge zu den Geschöpfen sind vielzählig.
[00:28:06] Dass ihre Bezüge und ihre Wirkungen auf die Geschöpfe viele sind, ändert nicht die Tatsache, dass sie unveränderlich sind. Ähnlich verhält es sich damit, dass Allah, der Erhabene, all die verschiedenen Geschöpfe erschaffen hat und sich ständig vor der Nichtexistenz bewahrt. Dennoch ist er einzig. Er ist keinerlei Wechsel oder Veränderungen unterworfen. Jedes Geschöpf ist in jedem Moment, in jeder Hinsicht auf ihn angewiesen. Er selbst jedoch benötigt nichts und niemanden. So, das war's. Wir haben es geschafft. Das war schon mal der erste Pfeiler des Glaubens. Danach kommt der Glaube an die Engel.
[00:28:38] In einer anderen Folge werden wir das gemeinsam lesen.
[00:28:44] Gerne. Wir können Allah nicht genug danken, dass wir das hier gemeinsam lernen dürfen. Wirklich, wir können Allah dafür nicht genug danken. Es ist eine sehr große Gunst. Allah.
[00:28:56] Ja, das war's. Dann hören wir uns inshallah das nächste Mal. Salamu alaikum.